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Kulturlandschaftswege

Unsere Kulturlandschaftswege-

Unsere Kulturlandschaftswege

Böheimkirchen verfügt über ein vielfältiges Netz an Kulturlandschaftswegen, die zum Spazieren gehen, verweilen und entdecken einladen. Nachfolgend sind die verschiedenen ′Highlights′ genauer beschrieben.

Um Ihnen die Orientierung zu erleichtern, haben wir für Sie einen Folder inklusvie Übersichtskarte zum Download zusammengestellt, den Sie sich ausgedruckt in Ihrem gewünschten Format einfach mitnehmen können.  Dieser ist natürlich auch im Gemeindeamt erhältlich.
Entdecke unsere Natur-
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Entdecke unsere Natur

Mit den Infotafeln am 3-Berge-Weg, am Grotten- und Angerhofweg sowie in Maria Jeutendorf, am Michelbach und im Aufeld geben wir einen kleinen thematischen Input zu Natur und Landschaft von Böheimkirchen. Der Park im Ortsgebiet stellt den zentralen Ausgangspunkt für die Kulturlandschaftswege dar.
Natur und Landschaft in Böheimkirchen-
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Natur und Landschaft in Böheimkirchen

Eingebettet in der sanften Hügellandschaft des Alpenvorlandes und geprägt von den Bachtälern von Perschling und Michelbach gibt es auch in Böheimkirchen Einzigartiges und Unverwechselbares an Natur und Landschaft zu entdecken. Alte kleinteilige Kulturlandschaften ehemaliger Weinbaugebiete, artenreiche Magerwiesen und naturnahe Laubwälder warten darauf entdeckt zu werden.
Mit der Lage an der Grenze zu den Voralpen stellt Böheimkirchen gleichsam auch das Tor zum Elsbeerreich dar. Lassen Sie sich auf den Kulturlandschaftswegen in Böheimkirchen zu interessanten Plätzen und schönen Rundwanderungen führen!
Natur im Park-

Natur im Park

Auf die Frage, wie eine ideale Landschaft mit hohem Erholungswert ausschaut, würde der Großteil der Leute eine parkartige Landschaft beschreiben. Ein lockerer Baumbestand mit Altbäumen und freien Flächen wird von den meisten Menschen als schön und wohltuend empfunden. Der Böheimkirchner Park mit seinen 2013 neu gepflanzten 99 Bäumen starken Lindenallee ist die Grüne Lunge im Zentrum des Ortes und wichtigstes Naherholungsgebiet.

Auch in der Tierwelt gibt es einige Vertreter, die Parks als Lebensraum gerne benutzen. In erster Linie sind hier die Altbäume ein wesentlicher Grund für das Vorkommen einer Vielzahl an Vogelarten. Waldvögel und Vögel von Kulturlandschaften, wie Kohl- und Blaumeise, Rotkehlchen, Buch- und Grünfink, Feldsperling, Star und Kleiber geben sich hier ein Stelldichein. Altbäume sind besonders für Höhlenbrüter von großer Bedeutung und Alt- und Totholz bieten Struktur und Nahrungsgrundlage für Spechte oder Fledermäuse.
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Der Park von Böheimkirchen entspricht standortsmäßig einer Harten Au. Baumarten, wie Esche, Bergahorn, Winterlinde und Stieleiche kommen daher bevorzugt vor. Eine besondere Qualität des Parkes ist die direkte Lage am Michelbach, wodurch auch der Lebensraum Bach erlebbar ist. Ebenso bietet der Hangwald, der sich an der Böschung der Hochterrasse bis in den Ortskern zieht, einen naturnahen Lebens- und wichtigen Erfahrungsraum für Kinder.
Einblicke und Ausblicke am Grottenweg-
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Einblicke und Ausblicke am Grottenweg

Am Kronberg sind sie noch zu finden, die Spuren der alten Kulturlandschaft: Der trockengefallene Mühlgang, der vom Michelbach zur Kronbergmühle führt, die alte Kellergasse mit ihrem unverwechselbaren Anblick, verwachsenen Hohlwege, die typische Zeiger von alten Weingebieten sind, und uralte schmale Weingartenparzellen, auf denen blumenbunte Trockenwiesen (Link zu Gallerie)  mit einer Vielzahl an typischen Tierarten wachsen. Kleine Einblicke in die Nutzungsgeschichte, noch heute in der Landschaft ablesbar.
Ausblicke gibts dann bei der Wanderung über die Höhenzüge des Kronbergs: Einmal schweift der Blick über die Hügel der Voralpen bis zum Ötscher, ein anderes Mal über die Weiten des Tullnerfeldes bis ins Waldviertel.

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Am Weg durch die Buchenwälder des Haspelwaldes trifft man auf die namensgebende Besonderheit des Grottenweges – die Grotte
„Maria im Walde“. Die kleine Andachtsstätte zu Ehren der Heiligen Maria erinnert an die gesundheitliche Genesung eines Pilgers nach seiner Rückkehr vom Jakobsweg.

Über drei Berge zu Blumen und Wein-
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Über drei Berge zu Blumen und Wein

Bis ins 19. Jahrhundert war der Weinbau in Böheimkirchen weit verbreitet. Heute gibt es nur noch einzelne Weingärten bei Mechters und am Kronberg. Es handelt sich hier um Grenzlagen, die weit ins niederösterreichische Alpenvorland hineinreichen. Neben Weingärten beherbergt die alte Kulturlandschaft bei Mechters artenreiche Trockenwiesen mit seltenen Heuschrecken und Schmetterlingen.
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Der 3-Berge-Weg führt durch den Schildberger Wald mit seinen Eichen- und Buchenbeständen. Das insgesamt 550 ha große Waldgebiet ist ein wichtiger Brut- und Nahrungshabitat für eine Vielzahl an Tierarten - so wurden über 70 Vogelarten und 17 verschiedene Fledermausarten im Gebiet festgestellt. Am südseitigen Waldrand zeigt sich ein besonders schöner Bestand von artenreichen Strauchgemeinschaften und der wärmeliebenden Zerreiche. Auch die eine oder andere Elsbeere kommt in den Waldgesellschaften vor, vereinzelt ist sie hier auch auf den Wiesen zu finden! Bemerkenswert ist das kleine Bachtal, das nördlich von Hinterholz Richtung Weisching zieht. Hier gibt es einen naturnahen Bachwald mit alten Schwarzerlen und Eschen. Machen Sie einen kurzen Blick in diese fast märchenhaft anmutende Welt und entdecken Sie Einbeeren und Sumpfdotterblumen.
Das Tor zum Elsbeerreich-
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Das Tor zum Elsbeerreich

Die „Odlasbia“, wie die Elsbeere im Volksmund genannt wird, ist eine seltene Laubbaumart heimischer Eichen- und Buchenwälder. Im Wiesenwienerwald, dem Elsbeerreich, kommt die Elsbeere – und das ist weltweit einzigartig – häufig freistehend auf den Streuobstwiesen vor. Hier ist es heute wieder Tradition, die bis zu 200 Jahre alten Bäume zu pflegen und zu erhalten. Markante Elsbeerbäume prägen nicht nur die Schönheit der Landschaft. Ihre schwer zu erntenden Früchte werden, frisch oder getrocknet, zu verschiedenen Delikatessen verarbeitet – oder es wird eine hochgeschätzte Rarität erzeugt: der äußerst edle Elsbeerbrand.
Mehr Informationen unter:
http://www.elsbeerreich.at
www.elsbeere-wienerwald.at
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Die Hügellandschaft der Flyschvoralpen zwischen dem Traisen- und dem Laabenbachtal wurde schon im frühen Mittelalter von Bauernhand gerodet. Im Gegensatz zum stärker geschlossenen Waldgebiet in der Nähe Wiens zeigt sich hier im sogenannten „Wiesenwienerwald“ eine alte bäuerliche Kulturlandschaft mit obstbaumreichen Wiesen, Einzelhöfen und kleinen Weilern zwischen den bewaldeten Rücken und Kuppen.
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Die Wiesenlandschaft um St. Peter am Anger mit ihrem Blütenreichtum beherbergt eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten und gemeinsam mit dem großen Waldgebiet am Eichberg, in dem man mit etwas Glück (z. B. beim Schwammerlsuchen) auch den recht scheuen Schwarzstorch zu Gesicht bekommen kann, lässt sie das Herz des naturinteressierten Wanderers gewiss höherschlagen.
Maria Jeutendorf - wo sich Frosch und Falter
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Maria Jeutendorf - wo sich Frosch und Falter "Guten Tag" sagen

Feuchtwiesen und ausgedehnte Schilfflächen mit Tümpeln und alten Kopfweiden sind wichtige Lebensräume für die Bewohner von Feuchtgebieten. Laubfrosch und Wiesenknopf-Ameisenbläuling stellen nur die Spitze einer in unserem Gebiet schon selten gewordenen Lebensgemeinschaft dar. Betrachten Sie die Kastanienallee oder die mächtigen alten Eichen. Die grobborkige Rinde der alten Bäume und der Höhlenreichtum bieten verschiedenen Spechtarten oder Höhlenbrütern unter den Singvögeln, wie dem Star, wichtige Strukturen.
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Maria Jeutendorf – ein Ort, wo sich kirchliche, herrschaftliche und bäuerliche Kultur auf engstem Raum treffen. Machen Sie einen Rundgang durch den Ort und entdecken Sie das in Privatbesitz befindliche Schloss mit wunderschönem Schlosspark, die ehemalige Meierei, den Schüttkasten, die Pfarrkirche und das Kloster der Karmelitinnen mit einer Hostienbäckerei und Ikonenmalerei.
Ein Fischlein steht im kühlen Grund-
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Ein Fischlein steht im kühlen Grund

Der Michelbach ist ein typischer Voralpenfluss, der von zahlreichen kleinen Zubringerbächen gespeist wird. Bei Furth nimmt er den Stössingbach auf, um dann wenige Kilometer weiter bei Weisching in die größere Perschling zu münden.
Der Michelbach ist fischreich und bietet Arten wie Bachforellen, Aiteln, Elritzen und anderen Weißfischen einen guten Lebensraum. Jungfische finden in den seichten Uferbereichen ihre ideale Kinderstube. Eine reichhaltige Insektenfauna ist ebenso vertreten: Libellen, Wasserkäfer und Larven von Köcher-, Stein- und Eintagsfliegen bevölkern den Bach. Krebse, Würmer und zahlreiche Molluskenarten runden das Bild ab. Unter den Säugetieren ist vor allem der Biber zu nennen, der sich auch am Michelbach wieder heimisch fühlt.
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Der Michelbach ist geprägt durch starke Eingriffe des Menschen. Regulierungsbauwerke, wie z. B. Uferbefestigungen, Steinwürfe und Wehre stören empfindlich den ökologische Zustand des Flusses. Wehre und andere Querbauwerke verhindern die Wanderung von Organismen im Fluss, speziell von Fischen, die auch unter den überhöhten Wassertemperaturen leiden, die aufgrund der fehlenden Beschattung durch Ufergehölze oft entstehen. Die Revitalisierung des Michelbachs durch Entfernen von Querbauten, Errichtung von Fischaufstiegshilfen, durch Aufbrechen des Gewässerlaufes und Anpflanzung von Ufergehölzen verbessert den ökologischen Zustand des Flusses. Damit entstehen neue Biotope für Tiere und Pflanzen und wertvoller Erholungsraum für die Bevölkerung.
Ein Fest an Farben, Formen und Gerüchen-

Ein Fest an Farben, Formen und Gerüchen

Im Vergleich zu einem Gartenrasen wird eine traditionell bewirtschaftete Heuwiese nur selten, nämlich maximal zweimal pro Jahr, gemäht. Diese Art der Nutzung verschafft einer Vielzahl an verschiedenen Gräsern und Kräutern einen Lebensraum, den ein vielschnittiger Rasen nicht mehr bieten kann. Wenn der Standort zudem mager ist und keine Düngung erfolgt, gedeihen jene Blumenwiesen, deren Blütenreichtum unser Herz erfreut. Aber nicht nur uns gefällt dieser Anblick. Auch die tierischen Bewohner dieser, in unseren Agrarlandschaften nicht mehr allzu häufig anzutreffenden, Biotope finden an dem Reichtum der verschiedenen Farben, Formen und Gerüche ihren Gefallen. In einer artenreichen Blumenwiese können wir der Honigbiene beim Nektarsammeln zusehen und viele verschiedene Heuschrecken, Schmetterlinge und Käfer beobachten.
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Vielerorts ist es noch zu sehen: das Einheitsgrün der Thujenhecken. Dabei gibt es in der heimischen Welt der Gehölze einen großen Reichtum an verschiedenen Beeren- und Blühsträuchern, an alten Obstsorten oder Wildobstbäumen. Weißdorn, Dirndl, Hundsrose, Haselnuss und Co. erfreuen uns mit ihren Blüten, Beeren und Gestalten, zeigen ihr Farbenspiel in den unterschiedlichen Jahreszeiten und bieten uns Früchte zum Essen, für Säfte und für Marmeladen. Auch eine Vielzahl von Singvögeln labt sich an den Beerensträuchern. Die Vögel bauen ihre Nester im geschützten Gehölz oder nutzen exponierte Zweige als Singwarten.

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